Dienstag, 3. April 2018

Münster St. Johannes in Bad Mergentheim

Ich hatte gehört, dass in der Karwoche in manchen Kirchen der Altar verhängt wird. Gesehen hatte ich das noch nicht.




Nachtrag:
Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt.
Man drückt mit dem Zuhängen des Altars die Trauer aus. Auch das Kreuz wird zugedeckt oder komplett aus der Kirche genommen. Blumen, Altardecken und Kerzen werden aus der Kirche entfernt. Die Orgel und die Glocken bleiben stumm. Der letzte Gottesdienst ist gegen 15 Uhr, angeblich die Zeit der Kreuzigung, und endet mit der Passionsgeschichte. Das Kreuz wird dann in die Kirche getragen und vorm Altar abgelegt.

Erst zur Osternacht, zur Auferstehung, am Samstagabend oder sehr früh am Sonntag, wird es dann nach Sonnenaufgang wieder fröhlich und bunt, nachdem der Gottesdienst im Dunkel stattgefunden hat.
Die Posaunen und der Kirchenchor singen mit der Gemeinde Lieder und es endet mit dem lauten Ruf "Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden."
Wenn in der Osternacht dann auch noch Kinder getauft werden, ist das etwas ganz Besonderes. Dem Osterwasser wird heilende Wirkung nachgesagt.
Mit einem gemeinsamen Frühstück endet die Osternacht.

1 Kommentar:

  1. Moin Gisela,
    etwas unbekanntes kirchliches...
    Bis zur Himmelfahrt ist es bei den griechisch/orthodoxen Christen der Brauch sich mit:
    *Christus ist auferstanden*
    zu begrüßen.
    *Er ist wahrhaftig auferstanden*
    als Antwort.
    Diese hoffnungsvollen und fröhlichen Aussagen helfen mir mehr.
    LG Kelly

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